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Gefahren des Internet


Das Internet an und für sich stellt keine Gefahr dar, nur die Menschen, die sich darin tummeln...

Die 3 Gefahren
Wenn man von Gefahren im Internet spricht, meint man folgende 3 Dinge:
1. Technische Gefahren wie Viren, Würmer, Trojaner, u.s.w.
2. Social Engineering Verfahren, um Sie zu einem Klick zu bewegen
3. Inhalte, die unethisch oder schockierend sind

Technische Gefahren
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen kriminellen und nicht-kriminellen Zielen von Leuten oder Gruppierungen, die eine Gefahr darstellen. Mit nicht-kriminellen Personen sind die Leute gemeint, die aus Spass einen Virus in Umlauf setzen. Klar ist dies nicht minder kriminell, jedoch verfolgen sie keine kriminellen Ziele.

Kriminelle Ziele können sein: Spionage von Daten, Sabotage sowie der Zusammenschluss von gehackten PC&146;s zu einem sogenannten Bot-Netz. Das Wort Bot kommt von Robot und meint Software(-Roboter), die Abläufe automatisch durchführen. Bot-Netze können dazu verwendet werden um unerwünschte Werbe-Mails zu versenden (Spam) oder um einzelne Websiten lahmzulegen. Dazu wird ein Befehl an die gehackten PC&146;s übergeben, die dann automatisch permanent eine Website aufrufen. Gibt es einen Überfluss an Anfragen zwingt dies den Webserver in die Knie und die Website ist nicht mehr erreichbar.

Im Prinzip könnte es Ihnen als PC-Nutzer ja egal sein, ob Ihr PC gehackt wurde oder nicht, aber Sie wissen nie, was der Hacker (korrekterweise würde man von Cracker sprechen, da Hacker im eigentlichen Sinne einfach Programmierer sind) mit Ihem PC vorhat.

Wie kann jemand über das Internet Ihren Rechner hacken?
Hauptsächlich kann Ihr PC über sogenannte Drive-By Infections gehackt, resp. Schadsoftware eingeschleust werden. Dabei wird ein Web-Server (also ein Computer, auf dem Internet-Seiten gelagert sind) gehackt. Rufen Sie nun eine Internet-Seite auf, wird automatisch noch ein Schad-Code in die Internet-Seite eingebaut, wobei Schwachstellen in Ihrem Computer ausgenützt werden.

Abwehr von technischen Gefahren
Die Abwehr geschieht über Schutz-Software wie:
- Firewall - das ist eine Software, die alles überprüft, was vom Internet an Ihren PC gesendet wird (und hoffentlich umgekehrt) sowie alles unerwünschte abblockt. Eine Firewall gibt es auch als Gerät.
- Antivirus - Diese Software überprüft Ihren PC ob Schadsoftware sich eingeschlichen hat und entfernt diese
- Aktualisierung von Software: Ihr Internet-Explorer, Firefox oder Google Chrome kann Fehler im Programmcode haben wie auch Ihr Windows, Mac oder Linux. Daher ist ein automatisches Update enorm wichtig. Aktualisieren Sie auch Ihren Adobe Reader und Flash Player, da Schadsoftware auch Schwachstellen dieser Plugins ausnützt.
- Virtual PC - Mit Windows Virtual PC oder anderer Software kann quasi ein PC im PC laufen. Surfen Sie auf potentiell gefährlichen Seiten (Porno oder Underground-Seiten für Lizenzcodes, u.s.w.), dann kann dies auf dem virtual PC gemacht werden. Dieser PC kann einfach heruntergefahren und sämtliche Änderungen gelöscht werden, sodass dieser immer im Originalzustand ist. Wurde der Virtual PC gehackt, werden die Änderungen einfach verworfen.

Social Engineering Gefahren

Mit Social Engineering wird gemeint, dass man Ihnen Tatsachen vorspiegelt, um Sie zu bewegen, etwas zu tun: Öffnen von Datei-Anhängen in einer E-Mail, Download von Software, Öffnen einer Internet-Seite, u.s.w.

Ev. erinnern Sie sich noch an den I Love You Virus. Dieser hat sich verbreitet, in dem er ein E-Mail gesendet hat mit der Message "I love you". Jeder wollte wissen, wer einen da liebt und hat die vermeintliche Textdatei geöffnet. Dabei war es ein Virus. Solche Techniken, einem Menschen falsche Tatsachen glaubhaft vorzuspiegeln wird Social Engineering genannt.

Wie kann man Social Engineering erkennen und begegnen?
Social Engineering zielt auf gutgläubige Leute. Alles was Sie per E-Mail bekommen und Sie dazu bewegen möchte, einen Anhang zu öffnen, ist als extrem kritisch einzustufen. Alles was Sie nicht erwartet haben, könnte ein Virus sein.

Dies gilt natürlich nicht nur für E-Mail sondern auch für Social Media Sites wie Facebook, u.s.w. Auf Facebook kann ich direkt Ihre Freunde anschauen und Ihnen ein E-Mail senden mit ein paar Namen von Ihren Freundinnen drauf und etwas behaupten. Durch das gezielte Verwenden von Namen (man spricht von Name dropping) kann man eine gemeinsame Realität aufbauen und erhält dadurch eine höhere Glaubwürdigkeit.

Tipp: im Zweifelsfall beim Absender rückfragen, ob er dies wirklich gesendet hat.


Inhalte die unethisch oder schockierend sind

Bei diesem Thema geht die Gefahr natürlich nicht von den Inhalten aus sondern dass man sehr leicht auf diese Inhalte stossen kann und einen seelischen Schaden nehmen kann. Gut und Böse, legal und illegal liegen im Internet nicht nur einen Mausklick entfernt sondern sind auch extrem vermischt und völlig frei abrufbar. Dies gilt natürlich auch beim Cybersex. Dabei gibt es 3 Aspekte:

1) ich selber werde mit Inhalten konfrontiert
2) ein Mitbenutzer meines PCs wird mit Inhalten die ich hinterlassen habe konfrontiert
3) Schutz von Kindern und Jugendlichen

Schutz gegen Inhalte

Grundsätzlich gibt es Software, welche bestimmte Schlüsselwörter blockieren, d.h. Seiten, die diese Schlüsselwörter enthalten. Es gibt diesbezüglich viele technische Varianten.
Wenn ich mich schützen möchte um per Zufall an unerwünschte Inhalte zu gelangen, kann ich eine solche Software einsetzen. Ebenfalls ist es möglich, z.B. bei der Bildersuche im Google die Safe-Search Einstellungen auf hoch zu stellen. Explizite Inhalte werden dabei herausgefiltert.

Trotzdem man kann sich eigentlich nur durch ein angepasstes Surfverhalten schützen, indem man Grenzbereiche meidet. Allerdings kann zartbesaitete Leute auch schon ein Video auf YouTube schockieren, während die anderen schockiert sind, dass sie sich durch gar nichts schockieren lassen ;-)

Schutz von Mitbenutzern meines PC&146;s
Alles was Sie im Internet machen, hinterlässt Spuren auf Ihrem PC. Dies bedeutet, dass Sie bei Cybersex auch explizite Inhalte auf Ihrem PC laden, denn die Internet-Seiten werden immer heruntergeladen und auch alle Bilder sind physisch auf Ihrem PC, damit sie angezeigt werden können.

Sie können einen VirtualPC für explizite Inhalte einsetzen um ganz sicher zu sein. Der Private Modus Ihres Browsers hilft aber auch schon um Ihre Mitbenutzer zu schützen.

Schutz von Kindern und Jugendlichen

Wir alle wollen nicht, dass Kinder und Jugendliche mit Pornographie, Gewaltdarstellungen, u.s.w. konfrontiert werden. Tatsache ist jedoch, dass diese Inhalte frei herunterladbar sind. Sie können im Google Stichworte über beliebige Sexualpraktiken eingeben und erhalten in Fülle kostenlos verfügbares Material (Bilder und Videos). Und zwar solches Material, bei dem sich bei Erwachsenen schon der Magen umdreht.

Das Material ist da, frei verfügbar. Es braucht ein paar wenige Klicks und vielleicht ein falsch geschriebenes Stichwort für die Suche und Sie dürfen dann Ihrem Kind gewisse Dinge erklären, die Ihnen bereits die Röte ins Gesicht treibt.

Schutz von Kindern
Kleinere Kinder sollten nur begleitet ins Internet dürfen. Sobald Kinder jedoch etwas grösser sind und für die Schule auch das Internet verwenden müssen, kann nur eine Schutz-Software helfen. Diese Schutz-Software schränkt auf verschiedene Art und Weise ein, z.B. mit Schlüsselwörtern. Zudem kann die PC-Laufzeit und die Internet-Laufzeit eingeschränkt werden.

Gerade PC- und Internet-Laufzeiten kommen bei Kindern gar nicht gut an. Sobald sie älter sind, finden sie diese Massnahmen rückblickend aber für sinnvoll.

In neueren Windows-Betriebssystemen ist eine solche Software bereits im Lieferumfang enthalten und muss nur aktiviert werden. Dies ist sehr leicht und man kann die Online-Aktivität der Kinder auch mitverfolgen und sehen, welche Websites sie besucht haben.

Schutz von Jugendlichen
Die Jugend von heute ist so vernetzt mit Handy u.s.w. sodass es sehr schwer ist, jegliche Inhalte von ihnen fern zu halten. Daher sollte eine sinnvolle Einschränkung dadrin bestehen, dass man Aufklärungsseiten gezielt erlaubt und mit ihnen über Pornographie spricht (aber nicht zeigt). Zu diesem Thema gibt es genügend weitere Links.